men in arab thawb robes talking on the sidewalk: Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh

Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh: Ist der bekannteste islamische Gruß älter als der Islam?

Ein Gruß, den Millionen Menschen täglich verwenden

Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh gehört zu den bekanntesten islamischen Formeln weltweit. Muslime sprechen den Gruß im Alltag, in religiösen Begegnungen, in Predigten, Briefen und digitalen Nachrichten.

Seine Botschaft klingt eindeutig:

Frieden, Barmherzigkeit und Segen sollen den Angesprochenen begleiten.

Doch die Geschichte dieser Worte reicht tief in die religiöse Welt der Spätantike zurück.

Juden verwendeten den Friedensgruß Shalom aleichem. Die Evangelien überliefern Jesus mit den Worten „Friede sei mit euch“. Syrische Christen kannten mit šlāmā ʿamkhun eine semitische Formel mit derselben Bedeutung. Frühchristliche Briefe verbanden Frieden außerdem mit Gnade und Barmherzigkeit.

Die entscheidende Frage lautet deshalb:

Wie viel jüdische und christliche Tradition steckt in „assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh“?

Was bedeutet assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh?

Die arabische Formel lautet:

ٱلسَّلَامُ عَلَيْكُمْ وَرَحْمَةُ ٱللَّٰهِ وَبَرَكَاتُهُ

In wissenschaftlicher Umschrift:

as-salāmu ʿalaykum wa-raḥmatullāhi wa-barakātuhu

Eine sinngemäße deutsche Übersetzung lautet:

„Der Friede sei auf euch sowie Gottes Barmherzigkeit und seine Segnungen.“

Die Formel besteht aus drei Segenswünschen:

  • as-salām: Friede, Sicherheit und Wohlergehen
  • raḥmat Allāh: Gottes Barmherzigkeit
  • barakātuhu: seine Segnungen

Die Begrüßung verbindet damit das menschliche Bedürfnis nach Frieden mit dem Wunsch nach göttlicher Zuwendung.

Salām, Shalom und Šlāmā

Das arabische Wort salām gehört zur semitischen Wortfamilie Š-L-M. Derselben Wortfamilie entstammen:

  • hebräisch שָׁלוֹם – šālôm
  • syrisch-aramäisch ܫܠܡܐ – šlāmā
  • arabisch سَلَام – salām

Die einschlägigen Lexika verbinden diese Wörter mit Bedeutungen wie:

  • Frieden
  • Wohlergehen
  • Sicherheit
  • Gesundheit
  • Unversehrtheit
  • geordnete Verhältnisse

Das Hebrew and English Lexicon of the Old Testament von Brown, Driver und Briggs beschreibt für šālôm ein breites Bedeutungsfeld, das den Zustand des Friedens ebenso umfasst wie persönliches Wohlergehen und Sicherheit.

Das Comprehensive Aramaic Lexicon dokumentiert für šlāmā ebenfalls Frieden, Sicherheit und Wohlergehen sowie die Verwendung in Begrüßungsformeln.

Edward William Lanes Arabic-English Lexicon ordnet salām demselben Bedeutungsbereich von Frieden, Sicherheit und Unversehrtheit zu.

Die drei Begriffe gehören somit zu einem gemeinsamen semitischen Friedenswortschatz, der lange vor der Entstehung des Islam existierte.

Shalom aleichem: der jüdische Friedensgruß

Die hebräische Formel

שָׁלוֹם עֲלֵיכֶם
šālôm ʿălêḵem

bedeutet:

„Friede sei mit euch.“

Ihre sprachliche Nähe zum arabischen

ٱلسَّلَامُ عَلَيْكُمْ
as-salāmu ʿalaykum

ist deutlich erkennbar.

Beide Formeln verbinden:

  1. das semitische Wort für Frieden,
  2. eine Präposition im Sinne von „auf euch“,
  3. die Anrede mehrerer Personen.

Bereits die Hebräische Bibel kennt zahlreiche Friedens- und Wohlergehenswünsche. In Richter 19,20 spricht ein alter Mann die Worte:

שָׁלוֹם לָךְ
šālôm lāḵ

Die Wendung bedeutet „Friede sei mit dir“ und kann im jeweiligen Zusammenhang auch Sicherheit oder unbesorgtes Wohlergehen ausdrücken.

Der Friedensgruß war damit schon in der antiken jüdischen Welt Teil des sozialen und religiösen Sprachgebrauchs.

Jesus und die Worte „Friede sei mit euch“

Auch die Evangelien überliefern den Friedensgruß an zentraler Stelle.

In Johannes 20,19 tritt Jesus nach der Auferstehung in die Mitte seiner Jünger und sagt:

„Friede sei mit euch.“

Im griechischen Text lautet die Formel:

Εἰρήνη ὑμῖν
eirēnē hymin

Auch Lukas 24,36 enthält denselben Gruß.

In den Auferstehungserzählungen erhält die Begrüßung eine besondere theologische Bedeutung. Die Jünger befinden sich in Angst und Unsicherheit. Der Friedensgruß wird zum Zuspruch, der die Gegenwart Jesu mit Sicherheit, Trost und Heil verbindet.

Der Satz „Friede sei mit euch“ war damit bereits Jahrhunderte vor Mohammed fest im christlichen Überlieferungsraum verankert.

Die syrisch-aramäische Spur

Eine besonders enge Parallele findet sich in der syrisch-aramäischen Peschitta.

In Lukas 24,36 lautet der Friedensgruß:

ܫܠܡܐ ܥܡܟܘܢ
šlāmā ʿamkhun

Die Formel bedeutet:

„Friede sei mit euch.“

Syrisch-Aramäisch war eine bedeutende Sprache des frühen Christentums im Nahen Osten. Bibeltexte, Predigten, Hymnen, Gebete und theologische Schriften wurden auf Syrisch verbreitet.

Christliche Gemeinschaften verwendeten damit bereits vor der Entstehung des Islam einen semitischen Friedensgruß, der dem arabischen as-salāmu ʿalaykum in Bedeutung und religiöser Funktion sehr nahekommt.

Frieden und Barmherzigkeit im frühen Christentum

Die vollständige Formel assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh erweitert den Friedensgruß um Gottes Barmherzigkeit und seine Segnungen.

Auch die Verbindung von Frieden und Barmherzigkeit erscheint in frühchristlichen Texten.

In 2. Timotheus 1,2 heißt es:

„Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott, dem Vater, und Christus Jesus, unserem Herrn.“

Auch 2. Johannes 1,3 verbindet dieselben Begriffe:

„Gnade, Barmherzigkeit und Friede werden mit uns sein von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in Wahrheit und Liebe.“

Im griechischen Text stehen:

  • χάρις – cháris: Gnade oder Gunst
  • ἔλεος – éleos: Barmherzigkeit oder Erbarmen
  • εἰρήνη – eirēnē: Friede

Das arabische Wort raḥma bezeichnet Barmherzigkeit, Erbarmen und mitfühlende Zuwendung. Sein Bedeutungsfeld steht dem griechischen éleos besonders nahe.

Die Kombination von Frieden und göttlicher Barmherzigkeit gehörte somit bereits zur frühchristlichen Gruß- und Segenssprache.

Baraka: der Wunsch nach göttlichem Segen

Das arabische Wort baraka bedeutet „Segen“. Der Plural barakāt bezeichnet Segnungen.

Auch dieser Begriff gehört zu einer älteren semitischen Wortfamilie. Mit ihm verwandt ist das hebräische בְּרָכָה – berāḵā, ebenfalls „Segen“.

Segenswünsche spielen in der Hebräischen Bibel, im Judentum und im Christentum eine zentrale Rolle. Sie verbinden den Namen Gottes mit Wünschen nach Schutz, Wohlergehen, Fruchtbarkeit und Heil.

In assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh begegnen damit drei religiöse Motive, die bereits in älteren semitischen Traditionen verbreitet waren:

  1. Frieden
  2. Barmherzigkeit
  3. göttlicher Segen

Die islamische Formel führt diese Motive zu einer einheitlichen Begrüßung zusammen.

Wie religiöse Formeln weitergegeben wurden

Religiöse Traditionen verbreiteten sich in der Spätantike auf vielen Wegen.

Zu den wichtigsten Formen der Weitergabe gehörten:

  • mündliche Erzählungen
  • Predigten
  • Gebete
  • Gottesdienste
  • Hymnen
  • Handel
  • Reisen
  • interreligiöse Gespräche
  • Kontakte zwischen jüdischen, christlichen und arabischen Gemeinschaften

Für eine Weitergabe religiöser Inhalte war keine vollständige arabische Bibel erforderlich. Einzelne Geschichten, Gebete, Formeln und theologische Motive konnten über lange Zeiträume mündlich zirkulieren.

Syrischsprachige Christen spielten dabei im Nahen Osten eine wichtige Rolle. Ihre religiösen Texte und Traditionen prägten die spätantike Umwelt, in der später auch der Islam entstand.

Assalamu alaikum im Koran

Der Koran verwendet den Friedensgruß an verschiedenen Stellen.

In Sure 6,54 heißt es:

سَلَامٌ عَلَيْكُمْ
salāmun ʿalaykum

„Friede sei mit euch.“

Weitere Koranstellen verwenden salām als:

  • göttlichen Zuspruch
  • Gruß im Paradies
  • Zeichen von Sicherheit
  • Ausdruck von Heil
  • friedliche Antwort

Der Friedensgruß erhielt dadurch einen festen Platz in der islamischen Verkündigung.

Die spätere Hadithliteratur und islamische Rechtslehre regelten seine Verwendung genauer. Sie behandelten die Form des Grußes, seine Erwiderung und seine Bedeutung für die muslimische Gemeinschaft.

Aus dem älteren semitischen Friedenswortschatz entwickelte sich auf diese Weise eine fest normierte islamische Begrüßung.

Sieben Argumente für eine Übernahme älterer Traditionen

Mehrere Beobachtungen sprechen für eine weitreichende Abhängigkeit von jüdischen und christlichen Vorbildern.

1. Der Friedensgruß existierte bereits vor dem Islam

„Friede sei mit euch“ ist in jüdischen, christlichen und syrisch-aramäischen Quellen überliefert.

2. Shalom aleichem und assalamu alaikum ähneln sich stark

Die beiden Formeln stimmen in Bedeutung, Satzbau und Wortherkunft überein.

3. Jesus wird mit demselben Gruß dargestellt

Die Evangelien überliefern „Friede sei mit euch“ als wiederkehrende Aussage Jesu.

4. Syrische Christen verwendeten eine semitische Parallelform

Šlāmā ʿamkhun war Teil der syrisch-christlichen Bibel- und Glaubenssprache.

5. Frieden und Barmherzigkeit wurden bereits gemeinsam genannt

Frühchristliche Briefgrüße verbinden Frieden mit Gnade und Barmherzigkeit.

6. Auch der Segensbegriff stammt aus älterer semitischer Tradition

Arabisch baraka und hebräisch berāḵā gehören derselben semitischen Wortfamilie an.

7. Die Formel passt in ein größeres Muster

Der Koran verarbeitet zahlreiche Personen, Erzählungen und religiöse Motive, die bereits aus jüdischen, christlichen, rabbinischen und außerbiblischen Traditionen bekannt waren.

Mohammed und die religiöse Welt der Spätantike

Der Friedensgruß ist Teil einer größeren religionsgeschichtlichen Frage.

Der Koran enthält zahlreiche Gestalten, die bereits aus jüdischen und christlichen Überlieferungen bekannt sind:

  • Adam
  • Kain und Abel
  • Noah
  • Abraham
  • Josef
  • Mose
  • David
  • Salomo
  • Maria
  • Jesus

Viele koranische Erzählungen weisen außerdem Parallelen zu rabbinischen, apokryphen und syrisch-christlichen Texten auf.

Abraham Geiger untersuchte bereits im 19. Jahrhundert die jüdischen Grundlagen koranischer Inhalte. Richard Bell und Tor Andræ betonten christliche und syrische Einflüsse. John Wansbrough ordnete den Koran einem länger andauernden jüdisch-christlichen Debattenmilieu zu.

Neuere Forscher wie Gabriel Said Reynolds und Guillaume Dye analysieren biblische, außerbiblische, liturgische und spätantike Hintergründe koranischer Passagen.

Diese Forschungen zeichnen den frühen Islam als Teil einer religiösen Welt, in der ältere jüdische und christliche Überlieferungen intensiv aufgenommen und neu verarbeitet wurden.

„Erzählungen der Früheren“

Der Koran berichtet selbst von Gegnern, die Mohammeds Verkündigung als

أَسَاطِيرُ ٱلْأَوَّلِينَ
asāṭīr al-awwalīn

bezeichneten.

Die Wendung bedeutet ungefähr:

„Erzählungen der Früheren.“

In Sure 8,31 wird den Gegnern die Aussage zugeschrieben:

„Das sind nur Erzählungen der Früheren.“

Sure 16,103 erwähnt außerdem den Vorwurf:

„Es ist nur ein Mensch, der ihn lehrt.“

Diese Aussagen zeigen, dass bereits in der frühen Auseinandersetzung um Mohammeds Verkündigung die Herkunft seiner Erzählungen diskutiert wurde.

Die Gegner verbanden die neue Botschaft offenbar mit bereits bekannten Stoffen und vermuteten menschliche Vermittlung. Die zahlreichen jüdischen und christlichen Parallelen geben dieser historischen Kontroverse zusätzliche Bedeutung.

War assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh eine Übernahme?

Für eine Übernahme oder Adaption sprechen mehrere zusammenhängende Befunde:

  • Der jüdische Friedensgruß war bereits etabliert.
  • Die Evangelien überliefern dieselbe Grußidee.
  • Die syrische Kirche verwendete eine semitische Parallelform.
  • Frieden und Barmherzigkeit wurden bereits in christlichen Segensformeln verbunden.
  • Der Wunsch nach göttlichem Segen stammt aus älterer semitischer Religionssprache.
  • Der Koran verarbeitet zahlreiche weitere jüdische und christliche Traditionen.

Mehrere Entstehungswege sind denkbar:

  1. eine direkte Übernahme einer bekannten Grußformel
  2. eine mündliche Vermittlung durch jüdische oder christliche Gemeinschaften
  3. eine Verbindung mehrerer älterer Segenswünsche
  4. eine bewusste islamische Adaption
  5. eine spätere Ausgestaltung innerhalb der frühen muslimischen Gemeinschaft

Die überlieferten Quellen zeigen deutlich, dass die Formel auf einem älteren sprachlichen und religiösen Fundament steht.

Fazit

Assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh bedeutet:

„Der Friede sei auf euch sowie Gottes Barmherzigkeit und seine Segnungen.“

Die zentralen Elemente dieser Formel begegnen bereits in älteren jüdischen und christlichen Traditionen:

  • Shalom aleichem bedeutet „Friede sei mit euch“.
  • Jesus wird in den Evangelien mit demselben Friedensgruß dargestellt.
  • Syrische Christen verwendeten šlāmā ʿamkhun.
  • Frühchristliche Texte verbanden Frieden mit Barmherzigkeit.
  • Der Segensbegriff gehört zum gemeinsamen semitischen Religionswortschatz.

Die islamische Grußformel verbindet diese älteren Elemente und gibt ihnen eine feste arabische Gestalt.

Ihre Geschichte weist damit weit über den Islam hinaus. Sie führt in die gemeinsame religiöse und sprachliche Welt von Judentum, Christentum und den semitischen Kulturen der Spätantike.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet assalamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh?

Die Formel bedeutet: „Der Friede sei auf euch sowie Gottes Barmherzigkeit und seine Segnungen.“

Wie lautet die vollständige Antwort?

Die Antwort lautet:

wa-ʿalaykumu s-salāmu wa-raḥmatullāhi wa-barakātuhu

Auf Deutsch:

„Und auf euch seien der Friede, Gottes Barmherzigkeit und seine Segnungen.“

Ist assalamu alaikum mit shalom aleichem verwandt?

Ja. Salām und šālôm gehören derselben semitischen Wortfamilie an. Auch der Aufbau der beiden Grußformeln ist sehr ähnlich.

Sagte Jesus „Friede sei mit euch“?

Ja. Die Evangelien überliefern diesen Gruß unter anderem in Lukas 24,36 und Johannes 20,19.

Gab es den Friedensgruß bereits vor Mohammed?

Jüdische, christliche und syrisch-aramäische Quellen belegen entsprechende Friedensgrüße bereits vor der Entstehung des Islam.

Welche christliche Formel ähnelt dem erweiterten islamischen Gruß?

In 2. Timotheus 1,2 und 2. Johannes 1,3 werden Gnade, Barmherzigkeit und Friede miteinander verbunden.

Woher stammt das Wort Baraka?

Arabisch baraka gehört zu einer älteren semitischen Wortfamilie und ist mit dem hebräischen berāḵā, „Segen“, verwandt.

Welche Argumente sprechen für eine Übernahme?

Zu den wichtigsten Argumenten zählen der ältere jüdische Friedensgruß, der Gruß Jesu, die syrisch-christliche Parallelform und die frühchristliche Verbindung von Frieden und Barmherzigkeit.

Quellen

  • Brown, Francis; Driver, Samuel Rolles; Briggs, Charles Augustus: A Hebrew and English Lexicon of the Old Testament. Oxford: Clarendon Press, 1906.
  • Geiger, Abraham: Was hat Mohammed aus dem Judenthume aufgenommen? Bonn 1833.
  • Griffith, Sidney H.: The Bible in Arabic: The Scriptures of the „People of the Book“ in the Language of Islam. Princeton: Princeton University Press, 2013.
  • Kashouh, Hikmat: The Arabic Versions of the Gospels: The Manuscripts and Their Families. Berlin/Boston: De Gruyter, 2012.
  • Koehler, Ludwig; Baumgartner, Walter; Stamm, Johann Jakob: The Hebrew and Aramaic Lexicon of the Old Testament. Leiden: Brill, 1994–2000.
  • Lane, Edward William: An Arabic-English Lexicon. London: Williams and Norgate, 1863–1893.
  • Liddell, Henry George; Scott, Robert; Jones, Henry Stuart: A Greek-English Lexicon. Oxford: Clarendon Press.
  • Payne Smith, Jessie: A Compendious Syriac Dictionary. Oxford: Clarendon Press, 1903.
  • Reynolds, Gabriel Said: The Qur’an and Its Biblical Subtext. London/New York: Routledge, 2010.
  • Wansbrough, John: Quranic Studies: Sources and Methods of Scriptural Interpretation. Oxford: Oxford University Press, 1977.

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